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Interview mit Heinrich Wolf zur Amateur-EM in der
Schweiz
Geschrieben
von Dieter Kerbaum -
Montag, 31. August 2009
„Vize-Europameister wird man nicht jeden Tag“
Gelsenkirchen/Avenches (MSPW) Überglücklich kehrte der
Gelsenkirchener Amateur-Trabrennfahrer Heinrich Wolf
(57) aus dem schweizerischen Avenches in die Heimat
zurück. Denn bei der Amateur-Europameisterschaft wurde
Wolf nach drei Wertungsläufen mit 36 Punkten Zweiter.
Der deutsche Teilnehmer musste lediglich Christian Mayr
(38 Zähler) aus Österreich den Vortritt lassen. Durch
seinen zweiten Platz sicherte Wolf dem deutschen Verband
außerdem einen Startplatz bei der Weltmeisterschaft im
kommenden Jahr in Frankreich. In einem Interview lässt
Heinrich Wolf die Titelkämpfe noch einmal Revue
passieren.
Hallo, Herr Wolf! Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem
zweiten Platz bei der EM. Hätten Sie damit gerechnet?
Wolf: „Nach der Auslosung war ich alles andere als
optimistisch. Denn ich hatte Außenseiter zugelost
bekommen. Umso glücklicher bin ich, dass es zu Rang zwei
gereicht hat. Vize-Europameister wird man schließlich
nicht jeden Tag.“
Am Ende fehlten gerade einmal zwei Punkte für Rang eins!
Wolf: „Als Christian Mayr im letzten Lauf außen an mir
vorbei gezogen ist, habe ich mich geärgert. Aber er
hatte in dem Moment eben das bessere Pferd. Das muss man
halt akzeptieren.“
Sie waren viele Jahre Berufsfahrer. Hat Ihnen diese
Erfahrung in der Schweiz geholfen?
Wolf: „Das war auf jeden Fall ein Vorteil. Die Besitzer
der Pferde haben uns aber auch bestens auf ihre
Schützlinge eingestellt. Eine Herausforderung war die
Bahn in Avenches. Eine Runde ist dort 1.450 Meter lang
und zum Schluss gibt es eine 450 Meter lange Zielgerade.
Da durfte man nicht die Nerven verlieren.“
Wie war die Stimmung im Fahrerlager und auf der Bahn?
Wolf: „Die Schweizer haben sich sehr um uns bemüht. Wir
haben im Fahrerlager und bei einigen Ausflügen viel Spaß
gehabt. Von übertriebener Konkurrenz zwischen den
Aktiven war nichts zu spüren. Die Bahn in Avenches ist
ein Traum, wunderschön gelegen. Es war ein gelungenes
Wochenende.“
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01.09.2009 |
Europa allgemein - ©
2009 by www.traberliga.de
»Silbermedaille« für Heinrich
Wolf
Für den 57-jährigen
Gelsenkirchener Amateurfahrer Heinrich Wolf endete der
sonntägliche Ausflug zur »Europameisterschaft der
Amateure« im schweizerischen Avenches mit dem zweiten
Platz unter 15 Teilnehmern, was zweifellos als höchst
respektable Abschneiden für den Ex-Profi bewertet werden
darf.
Nach
lediglich drei Läufen auf der 1450 Meter langen Piste mit
Linkskurs musste Wolf, der sich über einen zweiten Platz bei
der »Deutschen Amateur-Meisterschaft 2008« in Berlin für den
kontinentalen Wettstreit der Hobbyfahrer qualifiziert hatte,
lediglich den knapp elf Jahre jüngeren Österreicher Christian Mayr, den Bruder des dortigen Profi-Champions
Gerhard Mayr, vor sich anerkennen. Dessen Titelgewinn hat
allerdings einen leicht »faden« Beigeschmack, denn gleich im
ersten Lauf fuhr der neue Europameister – laut Rennbericht –
den ukrainischen Vertreter Volodymir Kushtal ȟber den
Haufen«.

Dessen
Pferd schied daraufhin aus, während Mayr mit Platz vier die
Grundlage für den späteren Gesamtsieg legte. Die Rennleitung
bestrafte ihn zwar mit wegen »Behinderung eines
Mitkonkurrenten, die zu dessen Disqualifikation führte«, mit
200 Euro Geldbuße und zwei Renntagen Fahrverbot, beließ ihn
aber in der Wertung und nahm auch – wie bei Veranstaltungen
dieser Art durchaus üblich – keinerlei Punktabzug vor.
Laufsieger wurde hier der Russe Georgi Makarevich.
Heinrich Wolf hatte mit dem in Deutschland geborenen Last
Diamond als Siebter einen »durchwachsenen« Start, Fred
Handelaar kam direkt hinter dem deutschen Kollegen als
Achter ins Ziel. Die Lage des Gelsenkircheners verbesserte
sich schlagartig, als er im zweiten Lauf mit der
Zoogin-Tochter Ovation hinter dem Spanier Antonio
Valls-Barcelo den Ehrenplatz belegen und dafür 14 Punkte
kassieren konnte, Handelaar sammelte als Fünfter ebenfalls
deutlich mehr Punkte als zuvor. Erneut für Schlagzeilen
sorgte Volodymir Kushtal, dessen vierjährige Stute Rattma
nach zwei Startabbrüchen vom Start verwiesen wurde, laut
Rennbericht wegen »gefährlichen Verhaltens«.
Was
man beim ersten Hinsehen als auf das Pferd bezogen deuten
muss, scheint aber den Ukrainer selbst gemeint zu haben,
denn er nahm auch am dritten Lauf nicht mehr teil, und der
Vermerk »Fahrer von der Rennleitung als gefährlich
eingestuft« spricht eigentlich Bände. Natürlich ist es für
die veranstaltende F.E.G.A.T. schön, möglichst viele
Teilnehmer aus unterschiedlichen Nationen bei einer EM am
Start zu haben, aber ein solches Urteil der Stewards sollte
für zukünftige Wettbewerbe eigentlich Konsequenzen haben.
Im letzten Lauf brachte Christan Mayr, der in Runde zwei
hinter Heinrich Wolf Dritter gewesen war, durch den
Speederfolg mit Only You seinen fünften EM-Titel mit
insgesamt 38 Punkten unter Dach und Fach. Zuletzt hatte der
Ingenieur (laut Porträt) 2007 bei seinem »Heimspiel« in
Salzburg gewonnen. Wolf schaffte durch Platz drei mit Mignon
Rose den Sprung auf den »Silber-Rang« (36), und »Bronze«
ging an den Spanier Antonio Valls-Barcelo (33). Fred
Handelaar (28) stand in der Abschlusstabelle als Vierter an
der Spitze einer achtköpfigen Gruppe, die jeweils nur durch
einen einzigen Punkt voneinander getrennt war.
Hier das Gesamtklassement der Amateur-EM (lt. www.fegat.info):
1. Christian Mayr - Österreich – 38 Punkte 2.
Heinrich Wolf - Deutschland – 36 Punkte 3. Antonio Valls Barcelo - Spanien – 33 Punkte 4.
Fred Handelaar - Niederlande – 28 Punkte 5. Juha Kulin - Finnland – 27 Punkte 6.
Victor Nunes de Oliveira - Schweiz – 26 Punkte 7.
Iwan Christensen - Dänemark – 25 Punkte 8. Georgi Makarevich - Russland – 24 Punkte 9.
Yvon Jerome - Frankreich – 23 Punkte 10. Roland Balogh - Ungarn – 22 Punkte 11.
Mathias Blomqvist - Schweden – 21 Punkte 12.
Gerald van Pollaert - Belgien – 19 Punkte 13.
Hakon Havardstun - Norwegen – 18 Punkte 14. Jiri Svoboda - Tschechien – 14 Punkte 15.
Volodymir Kushtal - Ukraine – 9 Punkte
Zu den Fotos: Mit einem Speedsieg im dritten Lauf sichert
sich der Österreicher Christian Mayr zum fünften Mal
seit 1998 den Titel des Amateur-Europameisters
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Présentation des courses de chevaux d’Avenches
Réunion du dimanche 30.08.09
Journée lucernoise et Championnat d’Europe au menu
L’hippodrome d’Avenches va vivre d’une part à l’heure
lucernoise et de l’autre au rythme du Championnat d’Europe
des drivers amateurs en cette fin de semaine. Deux
événements majeurs pour un programme marathon de treize
courses. L’Allmend inutilisable pour cause de travaux, le 28e
St. Leger (plat), la 72e édition du Grand Prix de
la Ville de Lucerne (steeple-chase) et celui du Canton
(trot) ont trouvé refuge en terre vaudoise en ce dernier
dimanche d’août. Totalisant plus de 2500 victoires à eux
quinze, les participants au sacre européen, venus des quatre
coins du continent, éliront leur champion à l’issue d’une
série de trois épreuves attelées.
Cinquième
et dernier classique du circuit helvétique, le St. Leger
présente la particularité de se dérouler sur la longue
distance de 3000 mètres et d’opposer des poulains à des
pouliches. Lauréate des deux tournois phares réservés à la
gent féminine (1000 Guinées et Prix de Diane), Auenwunder
tente un exploit inédit. Montée par le Parisien Freddy Di
Fède, l’élève de Guy Raveneau trouvera toutefois sur sa
route les «Kräuliger» Nizamabad et Saphir Béré. Mais pour
ces trois concurrents, ainsi que pour les trois autres
partants, tout se résumera à une question de tenue. Celui ou
celle qui aura la distance dans les jambes franchira le
poteau en tête, à moins que l’on assiste à un simulacre de
course se résumant en un déboulé final. Dans ce cas de
figure, Auenwunder peut réussir son pari. Toujours en plat,
le Sprint Broyard aura un grandissime favori avec Sweet
Venture associé à Mathias Sautjeau. Réservé aux bébés
pur-sang indigènes, le Prix des Juvéniles ne devrait pas
échapper à l’entraînement Bocskai qui aligne Estoril et
Thierry. Quant à la manche de la Coupe des Juniors, elle a
fait le plein avec ses seize partants.
Septante-deuxième du nom, le Grand Prix de la Ville de
Lucerne marque le retour des steeplers pour la seconde
partie de la saison. Ils ne seront malheureusement que cinq
au départ de cette épreuve de prestige, qui était l’un des
grands rendez-vous du turf européen au début du siècle
dernier. Great Spain et Vac de Regnière, qui avaient composé
le jumelé gagnant de ce steeple-chase l’an passé, devront
peut-être laisser la vedette à l’excellente jument indigène
Plusvite ou à leur cadet Quick Fellow. Autre représentante
de l’élevage national, Alinghis partira très en vue dans la
course de haies où elle sera notamment opposée à Roi de
Rose.
Du côté
des trotteurs, le Grand Prix du Canton de Lucerne aura les
honneurs du quarté+ PMUR avec ses treize chevaux répartis
derrière les ailes de l’autostart pour un périple de 1750
mètres sur la piste en herbe. Remarqué en dernier lieu dans
le Trophée Vert, Ninja de la Ferme tentera de fêter sa
première victoire helvétique malgré la présence des «nés en
Suisse» Piranha et Khan, ainsi que de Pick Wick, récent
lauréat à Divonne-les-Bains. Deux prix de série et la
première confrontation de la saison pour les 2 ans, sans
paris celle là, encadrent cette belle épreuve.
Le
Championnat d’Europe des drivers amateurs hommes
constitue l’autre gros morceau de cette ultime réunion du
meeting estival broyard. Disputée sous l’égide de la
Fédération européenne des gentlemen amateurs de trot (FEGAT),
cette compétition verra quinze meneurs, représentant chacun
un pays différent, en découdre dans les trois manches
prévues au programme avec des trotteurs mis à disposition
par les propriétaires locaux. La Suisse sera représentée en
cette occasion par Vitor Nunes de Oliveira. A relever enfin
que le tirage au sort des chevaux attribués aux différents
drivers sera effectué samedi à Avenches à l’issue de l’Assemblée générale de la FEGAT.
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