Gentlemen European Championship in Switzerland

Held up from 28. to 30. August 2009 in Avenches.

Introduction

Gentlemen European Championship in Switzerland

Results

Christian Mayr mit Only You

Christian Mayr (Österreich) mit “Only You” (5) holt sich mit dem Sieg im Dritten Lauf die Krone

RACE 1 RACE 2 AFTER 2 RACES RACE 3 AFTER 3 RACES
PL PTS PUNISH PL PTS PL PL PTS PL PTS
4 12 – 3 3 13 5 1 16 1 38 Austria Christian Mayr
7 9 2 14 3 3 13 2 36 Germany Heinrich Wolf
3 13 1 16 1 12 4 3 33 Spain Antonio Valls Barcelo
8 8 5 11 6 7 9 4 28 Holland Fred Handelaar
2 14 6 10 2 13 3 5 27 Finland Juha Kulin
10 6 8 8 9 4 12 6 26 Suisse Victor Nunes de Oliveira
6 10 11 5 7 6 10 7 25 Denmark Iwan Christensen
1 16 9 7 3 d 1 8 24 Russia Georgy Makarevich
13 3 10 6 12 2 14 9 23 France Yvon Jérôme
5 11 12 4 7 9 7 10 22 Hungary Roland Balogh
d 1 4 12 11 8 8 11 21 Sweden Mathias Blomqvist
11 5 7 9 9 11 5 12 19 Belgium Gerald van Pollaert
12 4 13 3 15 5 11 13 18 Norway Haakon Håvardstun
9 7 d 1 14 10 6 14 14 Czech.rep. Jiri Svoboda
d 1 n 8 12 0 0 15 9 Ukraine Volodymyr Kushtal

 

result race 1

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Press releases

Interview mit Heinrich Wolf zur Amateur-EM in der Schweiz

Geschrieben von Dieter Kerbaum – Montag, 31. August 2009

„Vize-Europameister wird man nicht jeden Tag“

Gelsenkirchen/Avenches (MSPW) – Überglücklich kehrte der Gelsenkirchener Amateur-Trabrennfahrer Heinrich Wolf (57) aus dem schweizerischen Avenches in die Heimat zurück. Denn bei der Amateur-Europameisterschaft wurde Wolf nach drei Wertungsläufen mit 36 Punkten Zweiter. Der deutsche Teilnehmer musste lediglich Christian Mayr (38 Zähler) aus Österreich den Vortritt lassen. Durch seinen zweiten Platz sicherte Wolf dem deutschen Verband außerdem einen Startplatz bei der Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Frankreich. In einem Interview lässt Heinrich Wolf die Titelkämpfe noch einmal Revue passieren.

Hallo, Herr Wolf! Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem zweiten Platz bei der EM. Hätten Sie damit gerechnet?

Wolf: „Nach der Auslosung war ich alles andere als optimistisch. Denn ich hatte Außenseiter zugelost bekommen. Umso glücklicher bin ich, dass es zu Rang zwei gereicht hat. Vize-Europameister wird man schließlich nicht jeden Tag.“

Am Ende fehlten gerade einmal zwei Punkte für Rang eins!
Wolf: „Als Christian Mayr im letzten Lauf außen an mir vorbei gezogen ist, habe ich mich geärgert. Aber er hatte in dem Moment eben das bessere Pferd. Das muss man halt akzeptieren.“

Sie waren viele Jahre Berufsfahrer. Hat Ihnen diese Erfahrung in der Schweiz geholfen?

Wolf: „Das war auf jeden Fall ein Vorteil. Die Besitzer der Pferde haben uns aber auch bestens auf ihre Schützlinge eingestellt. Eine Herausforderung war die Bahn in Avenches. Eine Runde ist dort 1.450 Meter lang und zum Schluss gibt es eine 450 Meter lange Zielgerade. Da durfte man nicht die Nerven verlieren.“

Wie war die Stimmung im Fahrerlager und auf der Bahn?
Wolf: „Die Schweizer haben sich sehr um uns bemüht. Wir haben im Fahrerlager und bei einigen Ausflügen viel Spaß gehabt. Von übertriebener Konkurrenz zwischen den Aktiven war nichts zu spüren. Die Bahn in Avenches ist ein Traum, wunderschön gelegen. Es war ein gelungenes Wochenende.“


01.09.2009 | Europa allgemein – © 2009 by www.traberliga.de

»Silbermedaille« für Heinrich Wolf

Für den 57-jährigen Gelsenkirchener Amateurfahrer Heinrich Wolf endete der sonntägliche Ausflug zur »Europameisterschaft der Amateure« im schweizerischen Avenches mit dem zweiten Platz unter 15 Teilnehmern, was zweifellos als höchst respektable Abschneiden für den Ex-Profi bewertet werden darf.

Nach lediglich drei Läufen auf der 1450 Meter langen Piste mit Linkskurs musste Wolf, der sich über einen zweiten Platz bei der »Deutschen Amateur-Meisterschaft 2008« in Berlin für den kontinentalen Wettstreit der Hobbyfahrer qualifiziert hatte, lediglich den knapp elf Jahre jüngeren Österreicher Christian Mayr, den Bruder des dortigen Profi-Champions Gerhard Mayr, vor sich anerkennen. Dessen Titelgewinn hat allerdings einen leicht »faden« Beigeschmack, denn gleich im ersten Lauf fuhr der neue Europameister – laut Rennbericht – den ukrainischen Vertreter Volodymir Kushtal »über den Haufen«.

Dessen Pferd schied daraufhin aus, während Mayr mit Platz vier die Grundlage für den späteren Gesamtsieg legte. Die Rennleitung bestrafte ihn zwar mit wegen »Behinderung eines Mitkonkurrenten, die zu dessen Disqualifikation führte«, mit 200 Euro Geldbuße und zwei Renntagen Fahrverbot, beließ ihn aber in der Wertung und nahm auch – wie bei Veranstaltungen dieser Art durchaus üblich – keinerlei Punktabzug vor. Laufsieger wurde hier der Russe Georgi Makarevich.
Heinrich Wolf hatte mit dem in Deutschland geborenen Last Diamond als Siebter einen »durchwachsenen« Start, Fred Handelaar kam direkt hinter dem deutschen Kollegen als Achter ins Ziel. Die Lage des Gelsenkircheners verbesserte sich schlagartig, als er im zweiten Lauf mit der Zoogin-Tochter Ovation hinter dem Spanier Antonio Valls-Barcelo den Ehrenplatz belegen und dafür 14 Punkte kassieren konnte, Handelaar sammelte als Fünfter ebenfalls deutlich mehr Punkte als zuvor. Erneut für Schlagzeilen sorgte Volodymir Kushtal, dessen vierjährige Stute Rattma nach zwei Startabbrüchen vom Start verwiesen wurde, laut Rennbericht wegen »gefährlichen Verhaltens«.

Was man beim ersten Hinsehen als auf das Pferd bezogen deuten muss, scheint aber den Ukrainer selbst gemeint zu haben, denn er nahm auch am dritten Lauf nicht mehr teil, und der Vermerk »Fahrer von der Rennleitung als gefährlich eingestuft« spricht eigentlich Bände. Natürlich ist es für die veranstaltende F.E.G.A.T. schön, möglichst viele Teilnehmer aus unterschiedlichen Nationen bei einer EM am Start zu haben, aber ein solches Urteil der Stewards sollte für zukünftige Wettbewerbe eigentlich Konsequenzen haben.
Im letzten Lauf brachte Christan Mayr, der in Runde zwei hinter Heinrich Wolf Dritter gewesen war, durch den Speederfolg mit Only You seinen fünften EM-Titel mit insgesamt 38 Punkten unter Dach und Fach. Zuletzt hatte der Ingenieur (laut Porträt) 2007 bei seinem »Heimspiel« in Salzburg gewonnen. Wolf schaffte durch Platz drei mit Mignon Rose den Sprung auf den »Silber-Rang« (36), und »Bronze« ging an den Spanier Antonio Valls-Barcelo (33). Fred Handelaar (28) stand in der Abschlusstabelle als Vierter an der Spitze einer achtköpfigen Gruppe, die jeweils nur durch einen einzigen Punkt voneinander getrennt war.

Hier das Gesamtklassement der Amateur-EM (lt. www.fegat.info):

1. Christian Mayr – Österreich – 38 Punkte
2. Heinrich Wolf – Deutschland – 36 Punkte
3. Antonio Valls Barcelo – Spanien – 33 Punkte
4. Fred Handelaar – Niederlande – 28 Punkte
5. Juha Kulin – Finnland – 27 Punkte
6. Victor Nunes de Oliveira – Schweiz – 26 Punkte
7. Iwan Christensen – Dänemark – 25 Punkte
8. Georgi Makarevich – Russland – 24 Punkte
9. Yvon Jerome – Frankreich – 23 Punkte
10. Roland Balogh – Ungarn – 22 Punkte
11. Mathias Blomqvist – Schweden – 21 Punkte
12. Gerald van Pollaert – Belgien – 19 Punkte
13. Hakon Havardstun – Norwegen – 18 Punkte
14. Jiri Svoboda – Tschechien – 14 Punkte
15. Volodymir Kushtal – Ukraine – 9 Punkte

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Présentation des courses de chevaux d’Avenches Réunion du dimanche 30.08.09

Journée lucernoise et Championnat d’Europe au menu

L’hippodrome d’Avenches va vivre d’une part à l’heure lucernoise et de l’autre au rythme du Championnat d’Europe des drivers amateurs en cette fin de semaine. Deux événements majeurs pour un programme marathon de treize courses. L’Allmend inutilisable pour cause de travaux, le 28e St. Leger (plat), la 72e édition du Grand Prix de la Ville de Lucerne (steeple-chase) et celui du Canton (trot) ont trouvé refuge en terre vaudoise en ce dernier dimanche d’août. Totalisant plus de 2500 victoires à eux quinze, les participants au sacre européen, venus des quatre coins du continent, éliront leur champion à l’issue d’une série de trois épreuves attelées.

Cinquième et dernier classique du circuit helvétique, le St. Leger présente la particularité de se dérouler sur la longue distance de 3000 mètres et d’opposer des poulains à des pouliches. Lauréate des deux tournois phares réservés à la gent féminine (1000 Guinées et Prix de Diane), Auenwunder tente un exploit inédit. Montée par le Parisien Freddy Di Fède, l’élève de Guy Raveneau trouvera toutefois sur sa route les «Kräuliger» Nizamabad et Saphir Béré. Mais pour ces trois concurrents, ainsi que pour les trois autres partants, tout se résumera à une question de tenue. Celui ou celle qui aura la distance dans les jambes franchira le poteau en tête, à moins que l’on assiste à un simulacre de course se résumant en un déboulé final. Dans ce cas de figure, Auenwunder peut réussir son pari. Toujours en plat, le Sprint Broyard aura un grandissime favori avec Sweet Venture associé à Mathias Sautjeau. Réservé aux bébés pur-sang indigènes, le Prix des Juvéniles ne devrait pas échapper à l’entraînement Bocskai qui aligne Estoril et Thierry. Quant à la manche de la Coupe des Juniors, elle a fait le plein avec ses seize partants.

Septante-deuxième du nom, le Grand Prix de la Ville de Lucerne marque le retour des steeplers pour la seconde partie de la saison. Ils ne seront malheureusement que cinq au départ de cette épreuve de prestige, qui était l’un des grands rendez-vous du turf européen au début du siècle dernier. Great Spain et Vac de Regnière, qui avaient composé le jumelé gagnant de ce steeple-chase l’an passé, devront peut-être laisser la vedette à l’excellente jument indigène Plusvite ou à leur cadet Quick Fellow. Autre représentante de l’élevage national, Alinghis partira très en vue dans la course de haies où elle sera notamment opposée à Roi de Rose.

Du côté des trotteurs, le Grand Prix du Canton de Lucerne aura les honneurs du quarté+ PMUR avec ses treize chevaux répartis derrière les ailes de l’autostart pour un périple de 1750 mètres sur la piste en herbe. Remarqué en dernier lieu dans le Trophée Vert, Ninja de la Ferme tentera de fêter sa première victoire helvétique malgré la présence des «nés en Suisse» Piranha et Khan, ainsi que de Pick Wick, récent lauréat à Divonne-les-Bains. Deux prix de série et la première confrontation de la saison pour les 2 ans, sans paris celle là, encadrent cette belle épreuve.

Le Championnat d’Europe des drivers amateurs hommes constitue l’autre gros morceau de cette ultime réunion du meeting estival broyard. Disputée sous l’égide de la Fédération européenne des gentlemen amateurs de trot (FEGAT), cette compétition verra quinze meneurs, représentant chacun un pays différent, en découdre dans les trois manches prévues au programme avec des trotteurs mis à disposition par les propriétaires locaux. La Suisse sera représentée en cette occasion par Vitor Nunes de Oliveira. A relever enfin que le tirage au sort des chevaux attribués aux différents drivers sera effectué samedi à Avenches à l’issue de l’Assemblée générale de la FEGAT.

Starting Lists & Race Program

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